
Der Frühling ist nun auch im Unterland angekommen, unpünktlich wie eh und je. Höchste Zeit also, um die Reifen an meinem Zweirad auf Sommer zu stellen, und, das mache ich immer um diese Jahreszeit, meinen Hausarzt aufsuchen. Heutzutage geht nichts mehr ohne jährliches Gesundheits-Update bei einem eidgenössisch anerkannten Oberheiler.
Getreu nach dem Motto „läuten und eintreten“ (hat nichts mit „auf Leute eintreten“ zu tun) betrat ich diese Arztpraxis, welche bereits von weitem nach dem allseits bekannt und beliebten Generika-Mix roch. Freundlich begrüsst wurde ich, obschon sich meiner Einer nicht mal vorher angemeldet hat, von einer schlanken, südländisch jungen Frau (mit Headset), welche sich seit neustem MPA nennt (althelvetisch: Arztgehilfin). „Ich müsse halt jetzt warten…“, da ich mich ja nicht angemeldet habe. Na bitte, wo ist denn da der Unterschied? Na klar, bei den Minuten! Statt der üblichen Wartezeit von einer halben Stunde, welche man übrigens nicht von den Steuern abziehen kann, warte ich dieses Mal satte 47 Minuten!! Und stellen Sie sich vor meine Damen und Herren, dies in einem Wartsaal, mit kreischenden Neugeburten, nicht mehr so aktuellen Schweizer Illustrierten (Adolf Ogi, der neue Bundesrat ganz privat…!) und ständigem Geläute, von nach mir eintretenden Patienten, welche selbstverständlich vor mir drankommen.
Nach drei Kreuzworträtseln wird endlich mein Name aufgerufen. Dumm nur, dass die alte Dame neben mir denselben Nachnamen besitzt. Nach der Frau mit der heimtückischen Artrose (sie hat mich mit ihren Erzählungen auf Trab gehalten, Lösungen der Rätsel deshalb unbekannt) kam ich nun an die Reihe. Alles i.O. sagt der Fachmann, wie jedes Jahr. Seit eh und je. Noch 15 Minuten geplaudert mit meinem Dökti, jedoch habe ich rechtzeitig das Besprechungszimmer verlassen, damit sich meine Krankenkassenrechnung in Grenzen hält (habe hohe Franchise…). Warum mir mein FMH-Arzt jedoch bei der Verabschiedung diesmal einen übermässig starken Händedruck verpasste, bleibt sein Geheimnis. Ich vermute jedoch, dass er mit dieser Tätigkeit eine Handverletzung auslösen wollte. Getreu nach dem allgemeinen Ärzte-Motto: „Sieht aber gar nicht gut aus, das müssen wir unbedingt behandeln…“
Getreu nach dem Motto „läuten und eintreten“ (hat nichts mit „auf Leute eintreten“ zu tun) betrat ich diese Arztpraxis, welche bereits von weitem nach dem allseits bekannt und beliebten Generika-Mix roch. Freundlich begrüsst wurde ich, obschon sich meiner Einer nicht mal vorher angemeldet hat, von einer schlanken, südländisch jungen Frau (mit Headset), welche sich seit neustem MPA nennt (althelvetisch: Arztgehilfin). „Ich müsse halt jetzt warten…“, da ich mich ja nicht angemeldet habe. Na bitte, wo ist denn da der Unterschied? Na klar, bei den Minuten! Statt der üblichen Wartezeit von einer halben Stunde, welche man übrigens nicht von den Steuern abziehen kann, warte ich dieses Mal satte 47 Minuten!! Und stellen Sie sich vor meine Damen und Herren, dies in einem Wartsaal, mit kreischenden Neugeburten, nicht mehr so aktuellen Schweizer Illustrierten (Adolf Ogi, der neue Bundesrat ganz privat…!) und ständigem Geläute, von nach mir eintretenden Patienten, welche selbstverständlich vor mir drankommen.
Nach drei Kreuzworträtseln wird endlich mein Name aufgerufen. Dumm nur, dass die alte Dame neben mir denselben Nachnamen besitzt. Nach der Frau mit der heimtückischen Artrose (sie hat mich mit ihren Erzählungen auf Trab gehalten, Lösungen der Rätsel deshalb unbekannt) kam ich nun an die Reihe. Alles i.O. sagt der Fachmann, wie jedes Jahr. Seit eh und je. Noch 15 Minuten geplaudert mit meinem Dökti, jedoch habe ich rechtzeitig das Besprechungszimmer verlassen, damit sich meine Krankenkassenrechnung in Grenzen hält (habe hohe Franchise…). Warum mir mein FMH-Arzt jedoch bei der Verabschiedung diesmal einen übermässig starken Händedruck verpasste, bleibt sein Geheimnis. Ich vermute jedoch, dass er mit dieser Tätigkeit eine Handverletzung auslösen wollte. Getreu nach dem allgemeinen Ärzte-Motto: „Sieht aber gar nicht gut aus, das müssen wir unbedingt behandeln…“
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