Freitag, 9. November 2007

...Tag Täglich dieser Gilli


Was haben, Roger Köppel, Ueli Giezendanner und Doris Fiala gemeinsam? Die Coiffeuse? - Richtig. Sie alle werden jeweils am Sonntagabend (17.45 Uhr, Termin in der Maske) von der gleichen, meist weiblichen Person für einen, immer wiederkehrenden Anlass "frisurell" auf Hochglanz getrimmt. Gleichzeitig bekommen sie eine Art Crème ins Gesicht geschmiert, damit sie ihren Hochglanz verlieren. Später, es ist immernoch Sonntagabend, werden diese Herren und Fialas unübersehbar mit Mikrofonen verwanzt (17.55 Uhr, Tonprobe) und kurz aufgefordert, den vor allem bei Stadionsprechern allzeit beliebte Standartsatz "Test, eins, zwei, Test" von sich zu geben.

Anschliessend begeben sich unsere Hauptdarsteller in einen schwarzen, mit blauton beleuchteten Raum (18.05 Uhr , Betretten des Studios) und nehmen auf billigen, wiederum schwarzen Lederstühlen platz. Wie Sie, liebe Leserinnen und Leser zu Hause an den Plasma-Bildschirminnen und -Bildschirmen bestimmt schon festgestellt haben, handelt es sich bei dieser "Klicke" um die Studiogäste der Sonntagabendkiste "Sonn-Talk" bei "Tele Züri" (18.25 Uhr, MAZ läuft...). Der Moderator, ein gewisser Markus Gilli, welcher übrigens nichts mit dem mexikanischen Gewürz zu tun hat, auch handelt es sich dabei nicht um den ehemaligen Alpine-Chef des Schweizer Skiteams, führt freihändig und ohne zu zittern durch die Sendung. Wenn der etwa 1.60cm "grosse" Anchorman jedoch in die Ferien fliegt, übernimmt jeweils der smarte Hugo Bigi (Bitschi oder Beach-ey oder Bitsch-Iij) das Zepter. Er animiert jeweils viele Zuschauer,... "wegzuzappen", sofern der Zuschauer noch nicht eingedöst ist.

Wir schalten zurück ins Studio. Der Showmaster of Desaster ist mittlerweile mit allen Gästen per du, der Respekt derjenigen ihm gegenüber ging just verloren. Etwas, was sich in all den Jahren seit Sendestart verändert hat, ist das Äussere des Sprechers. Markus Gilli hat nicht nur Zuschauer verloren. Auch sein Haar ist mittlerweile rar. Die Coiffeuse frisiert seit kurzem nicht mehr mit Kamm sondern mit Lupe. Die Stutiogästinnen und -Gäste sind auch nicht mehr die Selben. Mario Fehr heisst neu Hans Fehr, Peter Rothenbühler und Roger Schawinski (wer häts erfunde? how care's...) sind auch nur noch selten anwesend und bei Lust und Frust sagen die immer gleichen Leute die immer gleichen Sachen: der Fuhrhalter aus dem Aargau: Frust: Formel-1 kommt nicht mehr im TV, Lust: Moritz Leuenberger bekam (Rüebli?-)Torte ins Gesicht. Christine Goal!!!!: der nicht-wählbare Bundesrat wurde wieder gewählt (Frust), die SP sei nun intern in der Partei wieder im Trend, man erwartet rund 30% Wähleranteil an der GV (Lust). Auch Versprecher kommen natürlich ab und zu mal vor... Dumm nur, dass diese Sendung stündlich wiederholt wird....wiederholt wird....wiederholt wird....wiederholt wird....wiederholt wird....

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