Donnerstag, 11. September 2008
Blick am Abend, Teil 6/6
Blick am Abend, Teil 5/6
Dienstag, 18. März 2008

Getreu nach dem Motto „läuten und eintreten“ (hat nichts mit „auf Leute eintreten“ zu tun) betrat ich diese Arztpraxis, welche bereits von weitem nach dem allseits bekannt und beliebten Generika-Mix roch. Freundlich begrüsst wurde ich, obschon sich meiner Einer nicht mal vorher angemeldet hat, von einer schlanken, südländisch jungen Frau (mit Headset), welche sich seit neustem MPA nennt (althelvetisch: Arztgehilfin). „Ich müsse halt jetzt warten…“, da ich mich ja nicht angemeldet habe. Na bitte, wo ist denn da der Unterschied? Na klar, bei den Minuten! Statt der üblichen Wartezeit von einer halben Stunde, welche man übrigens nicht von den Steuern abziehen kann, warte ich dieses Mal satte 47 Minuten!! Und stellen Sie sich vor meine Damen und Herren, dies in einem Wartsaal, mit kreischenden Neugeburten, nicht mehr so aktuellen Schweizer Illustrierten (Adolf Ogi, der neue Bundesrat ganz privat…!) und ständigem Geläute, von nach mir eintretenden Patienten, welche selbstverständlich vor mir drankommen.
Nach drei Kreuzworträtseln wird endlich mein Name aufgerufen. Dumm nur, dass die alte Dame neben mir denselben Nachnamen besitzt. Nach der Frau mit der heimtückischen Artrose (sie hat mich mit ihren Erzählungen auf Trab gehalten, Lösungen der Rätsel deshalb unbekannt) kam ich nun an die Reihe. Alles i.O. sagt der Fachmann, wie jedes Jahr. Seit eh und je. Noch 15 Minuten geplaudert mit meinem Dökti, jedoch habe ich rechtzeitig das Besprechungszimmer verlassen, damit sich meine Krankenkassenrechnung in Grenzen hält (habe hohe Franchise…). Warum mir mein FMH-Arzt jedoch bei der Verabschiedung diesmal einen übermässig starken Händedruck verpasste, bleibt sein Geheimnis. Ich vermute jedoch, dass er mit dieser Tätigkeit eine Handverletzung auslösen wollte. Getreu nach dem allgemeinen Ärzte-Motto: „Sieht aber gar nicht gut aus, das müssen wir unbedingt behandeln…“
Montag, 17. März 2008
zuschauen erlaubt!

Mit überdimensionalem Pappbecher geht’s weiter in den Kinosaal, dank Rolltreppe wird nichts verschüttet. Die enge Bestuhlung drinnen, erinnert jedoch eher an den Besuch eines Autokinos in einem Smart®.
Sonntag, 16. Dezember 2007
Viel Franken für wenig Euro

Mittwoch, 12. Dezember 2007
SVP Adé!

Einigen Rechtswählern und Herrlibergern ist heute Morgen vermutlich der Buurezmorge im Hals stecken geblieben, als der höchste Schweizer (nein, nicht Basketballer Thabo Sefolosha) die Abwahl von Bundesrat Dr. Christoph Blocher vor SF-Kameras verkündete. Nun, war die Überraschung dann wirklich so überraschend? Seit dem christlichen Seitensprung des Walliser Wolfes (Herr Darbellay) konnte man zumindest ahnen, dass sich am Mittwochmorgen noch was tun könnte. Dass sich dann aber die bündnerische Schlumpfine von der vergeigten Bundesversammlung wählen liess, erstaunt von links bis rechts, von (Mario) Fehr bis (Hans) Fehr.
Noch steht nicht fest, ob sich die Tochter von (mittlerweile sehr-)alt Bundesrat Leon Schlumpf zur Bundesrätin vereidigen lässt. Gehen wir mal davon aus, dass die (in-Zukunft-von-Birgitt-Steinegger-parodierten) Politikerin die Wahl annimmt... Was hat dies für Folgen? Für den Kanton Graubünden sind diese Verheerend. Zum einen wird die noch aktuelle Regierungsrätin und Finanzdirektorin mit grösseren Steuerausfällen rechnen, auch wenn sie dann das Steuer nicht mehr selbst in der Hand hält... Oder glaubt ihr im ernst, dass die EMS Chemie den jetzigen Standort behält? Vorher geht Herr Ex-Nationalrat Schlüer in Galladés Pool baden... Apropos Schlüer: Würde dieser übrigens im Kt. GR anstatt im Rafzerfeld wohnen, würde er für die SVP (Ständerat-Verlierer-Partei) in den nationalen Rat nachrutschen, bzw. nachkriechen... Aber hätte und wäre... Vielleicht steigt nun Frau und Mutter Magdalena Martullo-Blocher in die aktive Politik ein und ersetzt in Bern die Bündnerin, als so zu sagen Busenfreundin der Hardliner... Na dann "Guets Mörgeli Schweizer Politik"
Freitag, 9. November 2007
...Tag Täglich dieser Gilli
